Das Streben nach Glück beim Flirten

Das Streben nach Glück beim Flirten

Das Streben nach Glück beim FlirtenDas gesammte Handeln und tun eines Menschen oder auch Bestreben, dient nur einem Zweck, einen Zustand zu erreichen den sich der Mensch wünscht oder wonach er sich sehnt.

Kurz gesagt: “Elend ist schlecht, ich will das Glück.” Ohne Beziehungen zu anderen Menschen läßt sich dieser Zustand des Glücks aber nicht erreichen.

Ein Baby oder Säugling wäre ohne eine Bindung oder Beziehung zu einem anderen Menschen hoffnungslos verloren.

Was nützt einem das Paradies auf Erden oder ein Zustand des Glücks, wenn man dieses mit niemanden teilen kann? Oder das Glück mit den falschen Menschen teilt? Flirten wird von jeder höheren Lebensform praktiziert und ist ein universelles Verhalten um herrauszufinden bei welchen Bedürfnissen oder auch wünschen sich Singles, Flirtpartner willkommen sind, entgegenkommen könn(t)en oder auch nicht. Wie schon in einigen anderen Artikeln erwähnt auf flirtpassion.de ist das Flirten “nur” ein Spiel bei dem es um Distanz und Nähe geht.

Beim Flirten kann auf spielerischer Art und Weise der “Ernstfall” geprobt werden ohne eine Bindung eingehen zu müßen. Der Flirt gibt feedback zu den eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten, bei beiden Flirtpartner (vorrausgesetzt der Flirt ist nicht einseitig).

So kann beim Flirten nach Gemeinsamkeiten gesucht werden, angeborene oder erlernte und diese dann “abgeglichen” oder “überprüft” werden.

Die Fähigkeit des Flirtens ist also Fundamental. Wer durch Krankheit (Psychisch oder Köperlich) keine Möglichkeit zum flirten hat oder eingeschränkt ist, kann dadurch in sozialer Isolation geraten. Autismus ist ein Beispiel dafür, wie eine solche Isolation “aussehen” kann. Einen Autisten fällt es extrem schwer, die Gefühle anderer zu verstehen bzw. können Sie sich nicht vorstellen wie ein anderer Mensch fühlt. Die Nähe anderer Menschen wird eher als Bedrängnis empfunden und nicht als angenehm.

Das Flirten oder kennenlernen wird bestimmt von der Art des Beziehungswunsch

Wer das Flirten “nur” als Mittel zum Zweck betrachtet, den flirt also nur nutzen möchte für das Anbahnen einer Beziehung- Liebesbeziehung, vernachlässigt dabei die Eigentliche “Funktion” des Flirtens. Der Flirt ist der Weg zu einer Beziehungserklärung mit einem anderen Menschen. Somit wird der Flirt darauf reduziert, nur einen Zweck zu dienen, eine Liebesbeziehung anzubahnen, was jedoch falsch ist.


Folgende drei Punkte sollen das verdeutlichen

01.) Der Flirt als Wunsch nach Freundschaft, Nähe oder Zugehörigkeit: Diese Wünsche entsprechen den Sehnsüchten eines Kindes zu seinen Eltern oder auch dem Wunsch eines Menschen, der einen anderen Menschen kennenlernen möchte.

02.) Die eigene soziale Position, Rolle oder Funktion: Der Flirtpartner lernt beim Flirten etwas über seine Möglichkeiten, Fähigkeiten und kann diese weiterentwickeln. Dieses kann ein Gewinn an Stärke, Selbstbewusstsein bedeuten oder bei Ablehnung, nicht gelungenen Flirt, den Verlust des Ranges in der einer sozialen Hierachie.

03.) Der Wunsch nach einer erotischen oder sexuellen Beziehung: Hier steht der Paarungswunsch ganz klar im Vordergrund. Dabei werden Paarungsbereitschaft signalisiert und versucht wahrzunehmen, gleichzeitig feindselige oder schlechte Absichten verneint, dementiert.

Der Flirt wird also nicht nur genutzt um eine Liebesbeziehung anzubahnen. Er bietet auch viele andere Möglichkeiten zb. der Anhebung des eigenen Selbstwergefühls: “Ich bin noch begehrenswert.” Oder dem anbahnen neuer Freundschaften und sozialen Kontakten.

Mehr interessante Beiträge

Das Streben nach Glück beim Flirten
4.5 12