Die inneren Werte zählen

Die inneren Werte zählenEs gibt Tage, an denen man sich hasst, zum Beispiel gelingt einem nichts, und man ist schon mit dem falschen Fuß aufgestanden.

Dann wiederum gibt es erhebende Zeiten, da scheint alles rund zu laufen. Nun können wir aber nicht beeinflussen welchen Tag wir heute gerne hätten.

Eigentlich sind wir selten mit uns im reinen, haben meistens etwas zu bemängeln oder sind unzufrieden mit uns selbst.

Missgünstig schauen wir dann auf andere, die das darstellen oder haben, was uns vermeintlich in diesem Fall fehlt. Schönheit, Geld, Ruhm, ein luxuriöses Cabriot, das Aussehen hübscher Partner, Reise usw.

Dann sagen wir: “Bin Ich ein armes Würstchen?”, “Ich wäre gern in deiner Lage”, oder “Warum hab Ich das nicht”, weil wir uns dadurch ein permanent gutes Leben versprechen. Alles wäre in Ordnung, wenn uns dies oder jenes einfach zufallen würde. Geht es uns nicht häufig so? Setzen Sie sich keine Hirngespinste in den Kopf und blasen Sie kein Trübsinn. So geht es jedem. Selbst den grossen erfolgreichen Menschen, den Reichen, Schönen usw.

Sie haben nur andere Probleme als wir “Normalsterblichen”. Sie, die Menschen, die das haben, was uns “stets fehlt”, umgibt nur ein perfekter Glanz. Dahinter sieht es manchmal arg defekt und kaputt aus. Machen Sie sich bewusst, wirklich dauerhaft zufrieden sind ganz wenige. Im Prinzip “sitzen wir alle im gleichen Boot und müssen das Beste daraus machen”. Diese Redensart stimmt in jedem Punkt. Machen Sie also auch das Beste daraus, mit Augenmerk auf sich selbst. Das kann jeder!

Sie sind der Maßstab, nicht die anderen. Lassen Sie sich nicht durch Äußerlichkeiten oder Besitz der Mitmenschen verwirren. Wahres “Ansehen” erwirbt man sich keineswegs durch sein äusseres, sondern durch den einen guten Charakter, das heißt die inneren Werte zählen. Dies wird Ihr Flirtpartner auch schnell bemerken.

Es ist wichtig, dass Sie sich nicht durch Fehlschläge aus der Bahn werfen lassen, lernen Sie aus ihnen, und das nächste Mal wird es besser. Tanken Sie Selbstbewusstsein, egal wie. Suchen Sie eigene Vorzüge in Ihrer Persönlichkeitsstruktur, von denen andere genauso profitieren können wie Sie, und führen Sie sie auf. Gehen Sie die Welt mit Ihrer Perspektive an.

Nehmen Sie sich selbst in das Blickfeld. Das natürliche muss beim flirten erhalten und erzwungen werden. Man muss es aus seinem tiefsten innern nur wollen, dann klappt es auch mit der Liebelei an allen Orten dieser Welt.

Genießen Sie eine heitere Stimmung, alleine oder mit Freunden, ohne sie allzu schnell unangebrachten Hirngespinsten zu opfern; denn sie kommt nie zur unrechten Zeit und erfüllt sich selbst. Man sollte die Gegenwart würdigen, weil sie wirklich erlebt wird. Provozieren Sie daher unbedingt gute Laune, egal wo, egal wann, egal mit wem. Zur positiven Lebensführung gehört auch die Pflege echter Freundschaften, das Hobby auszuüben, das man mag, mit Menschen, die man liebt, die Zeit harmonisch zu verbringen, neue Individuen kennen zu lernen, sich zu verwirklichen.

Versprühen Sie ferner Optimismus, dafür bekommt man postwendend die Quittung. Nehmen Sie Auszeit aus dem Alltag. Abschalten von Zeit zu Zeit ist angesagt. Fahren oder fliegen Sie spontan in Urlaub, tun Sie was Verrücktes. Das Verhältnis vom Spaß und Ernst des Lebens muss ausgeglichen sein, schließlich hat man nur eins.

Probieren Sie auch mal etwas aus, was Sie noch nie gemacht haben. In den meisten Fällen ist man zu träge oder verspürt Ablehnung gegenüber Unbekanntem. Durchbrechen Sie das innere Gefängnis der Gewohnheit.

Jagen Sie nicht Ihr Leben lang dem Geld hinterher, oder Rang, Ruhm, Ehre und Besitz. Alles, was über das Maß hinausgeht, ist unwesentlich. Bekanntlich ist das Streben nach Reichtum und den anderen Dingen unendlich groß und nie zu stillen. Ein klares Meerwasser Beispiel: Je mehr, desto durstiger. Man darf sein Heil nicht zu sehr von der Willkür der Mitmenschen abhängig machen. Weil aber die Eitelkeit eine starke Triebfeder in uns ist, so muss man ihr bewusst den Hahn zudrehen. Lassen Sie dumme Sprüche an Ihre Adresse abprallen.

Sokrates, der sich zu Lebzeiten schon mit der üblen Nachrede einiger seiner Zeitgenossen auseinander setzen musste, verfuhr ähnlich.

Auf die Frage eines Neugierigen hin, warum er nichts gegen unangebrachte Unterstellungen unternähme, sagte er:

“Wieso sollte ich? Das, was gesagt wird, entspricht nicht der Wahrheit.”

In den Momenten, wo wir ungerechterweise angegriffen werden, sollte der Verstand schlichten, damit sich keine negative Gemütslage einstellt.

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