Unsicherheit oder Angst beim Flirt

Unsicherheit oder Angst beim FlirtUnsicherheit oder auch “Angst” gehören zu jedem Flirt und es gibt auch keine Möglichkeit diese entstehenden Gefühle durch einen Trick zu umgehen.

Ebenso unsinnig ist es, den Flirtpartner austricksen zu wollen oder beim kennenlernen zu manipullieren. Der Flirt würde so an Reiz verlieren und das Spiel schnell langweilig werden.

Wer nun meint, er müße zu erst einmal genug Selbstvertrauen aufbauen, selbstsicherer werden oder Mutiger werden um flirten zu können, liegt damit ebenfalls falsch. Mut und Selbstsicherheit oder auch Selbstvertrauen entstehen durch “Learning by Doing” konkretes “Machen”.

Diese Eigenschaften entstehen quasi erst, wenn ein Risiko öffters eigegangen wird. Auch Selbstsicherheit entsteht über “Beweise” welche vielfach wiederholt werden (Lernen und vorankommen). Selbstbewusstsein ist das Resultat des Wissens über die eigenen Fähigkeiten.

Wer im Schwimmbad von Fünf Meter springt, wird nach ein paar sprüngen auch bereit sein von Zehn Meter zu springen. Das Selbstvertrauen steigt mit jedem Sprung!

Je öffter man sich “unangenehmen” Gefühlen aussetzt wie zb. Trauer, Enttäuschung oder Scham, Schmerz, desto öffters werden Sie auch einen Grund haben, Selbstvertrauen und Mut zu entwickeln.

Die eben genannten Gefühle gehören somit zu jedem “tiefergehenden Kontakt oder kennenlernen”. Sie sind anderer Meinung? Beim Flirten muß man lustig drauf sein? Locker sein und viel Selbstvertrauen haben? Schlechte Laune oder Gefühle können keinen Flirt auslösen? Mag sein, denn angepaßtes Verhalten wird von den meisten Menschen bevorzugt und bringt eher Sympathien.

Das würde aber bedeuten, man müßte sich selbst manipullieren und eine “Maske tragen” und somit seine Emotionen verdrängen was wiederum ein Flirtkiller ist. Der Single, welchen man kennenlernen möchte wird sehr schnell merken ob Sie sich verstellen oder aufrichtig sind.


Einige Beispiele dafür…

…warum ein Flirt auch bei weniger guter Laune gestartet werden kann und genauso erfolgreich sein kann wie bei Hochstimmung.

01.) Wenn Sie jemanden mit Ihrer “schlechten Laune” oder ärgerlichen Emotionen begegnen und diesen Menschen klar machen, warum Sie so fühlen, beweisen Sie so Stärke und die Autonomie Ihrer eigenen Person. Gleichzeitig trauen Sie dem anderen Mann oder Frau zu, dass dieser sich mit Ihren Gefühlen auseinandersetzen kann. So hat dieser eine Chance selbst zu entscheiden oder Sie mag oder Sie ablehnt.

02.) Sollten Sie jemanden mit Ihren Schmerz oder Trauer begegnen, so geben Sie dem anderen die Chance sein eigenes Interesse, Mitgefühl oder Hilfsbereitschafft kennenzulernen. Kurz gesagt dessen eigene Menschliche Stärken. Er kann dann wieder frei entscheiden Sie zu mögen oder auch abzulehen.

03.) Sie begenen einen anderen Menschen unentschlossen, nun hat dieser wiederum die Möglichkeit Führungsstärke zu beweisen und Ihnen zu Helfen (eigene Qualitäten zu entdecken) und kann wenn gewollt mögliche Verantwortung übernehmen.

Schwächen beim kennenlernen anderer Menschen können somit zu Stärken werden. Das beutet aber nicht, “ich muß mich blöd oder ungeschickt verhalten”. Es bedeutet aber das ein Flirt immer möglich ist, egal in welcher Gefühlslage man sich aktuell befindet.

Auch wächst das eigene Ich an diesen Gefühlen oder Situation was ebenfalls wider Freude am Leben bringt. Durch dieses “Learning by Doing” wird die eigene “Flirtmacht” gesteigert und jeder neue, kommende Flirt mit Ihm oder Ihr läuft besser und bringt immer mehr Spaß. In userer heutigen Gesellschaft wird nahezu alles kultiviert.

Warum nicht also auch die eigenen “Gefühle kultivieren” oder den Umgang mit anderen Menschen? Wer seine eigene Flirtlust neu entdecken möchte oder diese erfolgreich umsetzen möchte, muß keine “Maske aufsetzen” oder zu einer anderen Person werden. Alles was Sie tun müßen, ist Ihre eigenen Stärken, Möglichkeiten wahrzunehmen und diese zu gebrauchen.

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